schwarzerpeter

Die Nackerpatzerl Session

Im Studio von Alex Pohn hat sich mein Freund Edo ein kleines, feines Musikdomizil geschaffen. Das Studio verfügt nicht nur über eine ausgezeichnete Akustik, sondern auch - und das ist bei Studios essentiell - über unglaublich gute Vibes.

Die Idee, ein paar Songs live und und roh zu recorden lag in der Luft. Man dachte nicht viel nach, positionierte die Mikros, stimmte die Gitarre und drückte den Aufnahmeknopf.

Ohne großen Schnick Schnack wurden so drei gänzlich verschiedene Songs aufgenommen. Und nicht nur das: Es wurden Momente eingefangen. Man hört den Sessel knirschen, wie sich die Finger auf den Saiten hin und her bewegen, man hört sogar die Pausen.

Wir sind unglaublich stolz auf dieses kleine Stück Musik, weil es authentisch und ehrlich ist und wir so viel Spaß und Freude an der Sache hatten. So muss Musik.

Im Englischen werden solche Akustik Sessions auch „Stripped down Sessions“ bezeichnet, was sich auf das reduzierte Songarrangement bezieht. Weil wir meine Songs auch in dieser rohen einfachen Weise aufgenommen habe, gab es nur einen Namen, der dem entspricht: Die Nackerpatzerl Session.

Ein Dank geht natürlich raus an meinem Buddy Edo, der das Ding aufgenommen, gemischt und auch das Video gedreht hat. Grazie mile.

1. Maierdorf | ab 0:22 | M/T: Stefan Gmoser
2. Englishman in New York | ab 03:03 M: Sting (C) A&M Records / T: Schifkowitz/Jandrits (C) Universal Music GmbH
3. Liad fias Leben | ab 07:13 | M/T: Stefan Gmoser

Videoshooting Tanz

Mit Chic, Charme und Melone

Welcher Künstler will nicht einmal in seinem Leben ein richtig hippes Musikvideo machen? Einmal wie Bruno Mars ein Klavier durch die Strassen ziehen oder wie Justin Timberlake durchs Spiegelkabinett tanzen? Oh jaaaa, das will ich auch.

Für meinen Song Tanz! wollte ich ein Musikvideo im Stil der früheren Musikvideos drehen. Damit meine ich jene, in denen nicht nur musiziert und getanzt, sondern immer auch eine Geschichte erzählt wurde. Wer kennt sie nicht, die bahnbrechenden Musikvideos von Michael Jackson, Prince und Co, welche in den 80ern die Kunstform Musikvideo in neue Höhen trieben?

Ok, Schuster bleib bei den Leisten. Trotzdem „schreit“ die Musik des Songs quasi nach coolen Moves, schnellen Cuts und: Der Song selbst erzählt eine - wenn auch schon bekannte - Geschichte: Ein Nerd sitzt in einer Bar. Dann kommt das Mädchen, nachdem sich alle umdrehen. Sie schaut nicht nur gut aus, sie kann auch gut tanzen. Zur Verwunderung aller, geht sie zum Nerd und fordert ihn zum Tanzen auf. Sie sagt zu ihm: Tanz, tanz mit mir. Er gibt sein Bestes ...

So weit so gut, dachte ich mir. Lass uns doch die Geschichte auch in Bildern erzählen. Die Nerd Rolle traute ich mir sogar selbst zu, denn: Nichttanzen, das kann sogar ich ;) Nach dreimonatiger Vorbereitung, in denen so wichtige Entscheidungen gefällt wurden, wie zum Beispiel, wer die Brötchen für das Buffet macht, war es endlich soweit: Shooting Day!

Gleich vorne weg: Wir hatten unglaublich viel Spaß. Und das war mir auch wichtig. Weil meine finanziellen Mitteln beschränkt waren, war mir eines wichtig: Ich wollte, dass jeder und jede eine tolle Zeit beim Dreh hatte.

Wo wir schon bei Mitteln sind: Ohne die unglaublichen vielen Helferleins ist so ein Projekt nicht durchführbar. Ok, wenn man Rihanna oder Kayne West heißt, geht es sicher einfacher. Jedenfalls: Die Hilfe von meiner Crew war Outstanding.

Ein Beispiel? Das Team vom Laufke (Suuuuuper Bar in Graz!): Sie haben mir und meinem Team einen ganzen Tag lang dasRestaurant und die Bar zur Verfügung gestellt. Oder die Tanzteams von Conny & Dado, die sich einen ganzen Tag lang Zeit genommen haben um vor der Kamera abzushaken und auf Knopfdruck "Party machten“ (Ja, das ist schwieriger als es sich liest).

Mein Favorite: Als es darum ging Statisten aufzutreiben, stand das Projekt wie schon viele Male zuvor, auf der Kippe. Es galt mindestens 20 Menschen aufzutreiben, welche an einem normalen Montagnachmittag, sich in ein stylishes Outfit warfen und den ganzen Tag so tun, als würden sie in einer Bar sitzen. Wie treibt man Statisten auf, ohne auf professionielle Schauspieler zurückzugreifen? Eine Bekannte von mir hatte die Schnapsidee: Sie kommt mit ihren Studienkollegen_innen, welche die Woche davor eine schwere Prüfung hatten. Sie nahmen das Shooting zum Anlass ihre eigene Party zu machen. Manche feierten den Einser, andere das Leben. Herrlich.  

Solche Anekdoten könnte ich hier noch zu genüge erzählen. Mach ich aber nicht. Ich möchte einfach nur Danke sagen. Danke für diesen unbeschreiblich coolen Tag. Jede und Jeder hat ihn zu einem Besonderen gemacht. Wir pfeifen auf die Videos von Beyonce und Madonna. Wir machen unser Eigenes! Oder anders ausgedrückt: Let´s face the Music and dance!

Dank geht an: Gunther Rothbart (Regisseur): Dein Kamerauge, deine Bilder, dein Einsatz: Awesame Adi Lozancic (Choreographie/Art Direction): Du hast den Style gepachtet; Joana Hörmann (Actress/Tänzerinnen): Ein Profi, mit dem man soviel lachen kann, Danke dafür.  Den Tänzerinnen und Tänzer von Beat'n'Soul und D.Frenzz: You look awsemane at the dancefloor. Das Team vom Laufke (Location): Danke für die eure unglaubliche Geduld; Stephanie Machater (Look, Outfit): You bring the Chic-Faktor in se Outfits. Erika Lerch (Maske): Die Perle auf der Stirn… gegen dich hat sie keine Chance, denn: Abtupfennicht Wischen; Bartol Josipovic (Licht): Bringt mit einem Leathermen Licht ins dunkel; Viktoria Puchmann: Head of the Statisten (U.a. Lukas Tax, Jakob Wieser, Lukas Oberhollenzer, Tobias Kofler, Sophia Kofler, Annina Zach, Vera Votzi, Ali Sendlhofer, Thomas Walcher, Matias Boxler, Sander Helmer, Toni Kaiser, Daniel Gmainer, Florian Sporer, Martin Gaggl - Thx for the support); Tobias Gmoser: Der Junge für Alles; Lukas Seirer: Der Mann mit der Riesenkamera; Und alle, die ich hier vergessen habe: Mile grazie.